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07.02.2005 / Ausland / Seite 7

Terroretikett für Caracas

Nach der Krise zwischen Kolumbien und Venezuela : Bogotá versucht, die Chávez-Regierung weiterhin in die Nähe politischer Kriminalität zu rücken

Harald Neuber

Nach dem schweren Zerwürfnis zwischen Venezuela und Kolumbien sind die bilateralen Kontakte Anfang des Monats zwar wiederhergestellt worden. Die Krise ist aber nicht vorüber. Nachdem der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe einen Venezuela-Besuch am vergangenen Donnerstag »aus gesundheitlichen Gründen« abgesagt hatte, um am selben Tag bei einer internationalen Geberkonferenz für mehr Gelder zur Finanzierung seiner bellizistischen Innenpolitik zu werben, meldete sich nun sein Botschafter in Caracas zu Wort. Enrique Vargas Ramírez stellte am Wochenende die Agenda zur Normalisierung der beiderseitigen Beziehungen vor. Dabei gab der Diplomat auch an, der venezolanischen Regierung »Belege für die Präsenz der FARC auf venezolanischem Boden« übergeben zu haben. Man warte nun auf eine Reaktion aus Caracas.

Die Kontakte waren von Venezuela eingefroren worden, nachdem die Uribe-Regierung Mitte Dezember Ricardo Granda, einen hochrangigen Kommandeur der marxisti...

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