04.02.2005 / Inland / Seite 3

Mainz pfeift auf Bush

Kriegsgegner mobilisieren zu großen und kleinen Demonstrationen und Aktionen gegen den Besuch des US-Präsidenten am 23. Februar. Polizei kündigt »erhebliche Einschränkungen« an

Reimar Paul

Knapp drei Wochen vor dem Deutschland-Besuch von US-Präsident George W. Bush am 23. Februar werden die Konturen der geplanten Antikriegsproteste sichtbar. Erschwert werden die Planungen allerdings durch das offizielle Stillschweigen über das Besuchsprogramm von Bush und Bundeskanzler Gerhard Schröder in Mainz und – möglicherweise – Wiesbaden. Bush kommt im Rahmen einer Europareise in die Bundesrepublik. Am Vortag wird der US-Präsident zu einem Besuch bei NATO und EU in Brüssel erwartet, am 24. Februar will er in Bratislava den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen.

Die Proteste in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt sollen bereits am Vorabend der Bush-Visite beginnen. Friedensgruppen und andere Organisationen aus dem Rhein-Main-Gebiet haben am 22. Februar für 17.30 Uhr eine »Versammlung mit Rahmenprogramm« in der Mainzer Innenstadt angemeldet. Die Großdemonstration am 23. Februar beginnt dann um »fünf vor zwölf« in der City. Von da aus w...

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