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04.02.2005 / Ausland / Seite 6

Gespräche in der Sackgasse

Côte d’Ivoire: Südafrikas Präsident kommt bei Vermittlung zwischen Konfliktparteien nicht voran. Aufstockung von Blauhelmtruppe gefordert

Moyiga Nduru, Johannesburg (IPS)

In Côte d’Ivoire haben die Bemühungen des südafrikanischen Staatspräsidenten Thabo Mbeki, die Konfliktparteien möglichst bald vor den allgemeinen Wahlen im Oktober an den Verhandlungstisch zu bringen, bislang nicht gefruchtet. Mbeki, von der Afrikanischen Union (AU) zum Mediator bestellt, als im Januar 2003 ein von Frankreich vermittelter »Frieden« scheiterte, gilt als letzte Chance für das zerrissene westafrikanische Land. Wie ernst die Lage ist, zeigte der Appell des nigerianischen Staatspräsidenten und derzeitigen AU-Vorsitzenden Olusegun Obasanjo an die Vereinten Nationen, ihre 6000 Mann starke Friedenstruppe in Côte d’Ivoire aufzustocken. Unter anderem mit dieser Forderung ging am 31. Januar in der nigerianischen Hauptstadt Abuja ein AU-Gipfeltreffen zu Ende.

Gemeinsam mit französischen Soldaten versuchen UNO-Blauhelme derzeit, die Pufferzone zwischen dem von Rebellen kontrollierten ivorischen Norden und dem in der Hand der Regierung befindlichen ...

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