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20.01.2005 / Titel / Seite 1

Aufstand gegen Paris

Größte Streikwelle seit Frühjahr 2003 in Frankreich. Massenproteste gegen Stellenabbau und Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst. Regierung stellt sich taub

Christian Giacomuzzi

Frankreichs konservative Regierung ist in dieser Woche mit der größten Streikwelle seit der sozialen Mobilmachung gegen die Reform der Altersrenten im Frühjahr 2003 konfrontiert. Postbeamte, Eisenbahner, Chirurgen, Gaswerker, Lehrer und Richter protestieren in diesen Tagen gegen die Reformpolitik Jean-Pierre Raffarins (UMP) und gegen die Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst.

Am Mittwoch beteiligten sich etwa 40 Prozent der 168 000 französischen Bahnarbeiter an einer landesweiten Arbeitsniederlegung, zu der sieben Gewerkschaften aus Protest gegen Etatkürzungen und Stellenstreichungen aufgerufen hatten. Dennoch genehmigte der Verwaltungsrat der Staatsbahn SNCF am selben Tag das Budgetprojekt 2005, das trotz eines operativen Gewinns von 113 Millionen Euro den Abbau von 3590 Arbeitsplätzen vorsieht. Der Stellenabbau sei trotz des positiven Geschäftsergebnisses nötig, »um sich vor den aleatorischen Entwicklungen der Konjunktur zu schützen«, meinte SNCF-Ges...

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