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19.01.2005 / Ansichten / Seite 2

»Bei US-Angriff auf Iran droht Nukleardesaster«

Auch bei konventionellen Attacken auf Atomanlagen würde Radioaktivität austreten. Keine Lieferung von Dolphin-U-Booten an Israel. Ein Gespräch mit Jens-Peter Steffen

Peter Wolter

* Dr. Jens-Peter Steffen ist friedenspolitischer Sprecher der IPPNW – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.


F: US-Präsident George W. Bush droht mit einer militärischen Intervention im Iran. Politische Rhetorik? Oder muß man das ernst nehmen?

Mögliche Ziele im Iran werden offenbar schon aufgeklärt. Realistisch betrachtet befinden wir uns im Vorfeld eines neuen heißen Krieges.

F: Aber geht es den USA denn nicht in erster Linie darum, die Nuklearanlagen des Iran zu zerstören?

Die Militärstrategie der USA unter der Regierung Bush ist ein Gesamtpaket – dazu gehören Waffensysteme, die tief unter der Erdoberfläche verbunkerte Anlagen treffen können. Die Rüstungsindustrie arbeitet darüber hinaus an kleineren Atomwaffen, sogenannten Mini-Nukes, deren Wirkungsgrad einstellbar ist. Die USA haben nicht nur die Absicht, im Iran einzugreifen – sie haben offensichtlich auch die ...








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