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19.01.2005 / Ausland / Seite 9

Monsantos Routine

US-Weltmarktführer für Gensaaten kassiert Bauern ab. Schlüsselpositionen in US-Behörden mit ehemaligen Firmenmitarbeitern besetzt

Stephen Leahy, IPS

Der US-amerikanische Saatgutkonzern Monsanto hat nach einem aktuellen Bericht des Center for Food Safety (CFS) in Washington von US-Gerichten gut 15 Millionen US-Dollar für Patentrechtsverletzungen zugesprochen bekommen. Zahlen mußten Bauern, die nach Einschätzung des Unternehmens und der Richter illegal gentechnisch manipuliertes Saatgut ausgebracht hatten. Verklagt hat der Agrarmulti allein in den USA über 100 Farmer, Tausende weitere mußten ihre Felder von firmeneigenen Inspektoren begutachten lassen.


Druck auf Landwirte

Auf Hilfe vom US-amerikanischen Landwirtschaftsministerium oder der Food and Drug Administration (FDA) können Bauern auch in Zweifelsfällen nicht zählen. Schlüsselpositionen dort sind nach Angaben von CFS-Exekutivdirektor Andrew Kimbrell mit ehemaligen Monsanto-Mitarbeitern besetzt. Ihm zufolge ist der Konzern mit Sitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri »außer Kontrolle«.

»Patentrechtsklagen gehören zum Geschäftsplan de...






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