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17.01.2005 / Ansichten / Seite 8

»Aufklärung über Identität von entführten Kindern«

Argentinische Organisation geht dem Schicksal der Kinder verschleppter Landsleute nach. Unter Präsident Kirchner hat sich in Menschenrechtsfragen einiges gebessert. Ein Gespräch mit Hugo Oyarzo

Wolfgang Pomrehn, Buenos Aires

* Hugo Oyarzo ist Rechtsanwalt und arbeitet in Buenos Aires in der Organisation H.I.J.O.S. (Hijos por la Identidad y la Justicia contra el Olvido y el Silencio – Kinder für Identität und Gerechtigkeit gegen das Vergessen und das Schweigen). Rund 30000 Menschen wurden während der Herrschaft des argentinischen Militärs von 1976 bis 1983 verschleppt oder ermordet. Ihre Kinder wurden entführt und Offizieren zur Adoption angeboten.


F: Was ist das Anliegen Ihrer Organisation H.I.J.O.S.?

Wir suchen die entführten Kinder, die nichts über ihre eigentlichen Familien und ihre Identität wissen. Die meisten Mitglieder von H.I.J.O.S. sind Kinder von Verschwundenen, und wir arbeiten eng mit den Abuelas de Plaza de Mayo (Großmütter des Plaza de Mayo) zusammen, die sich auf die Suche nach ihren Enkeln konzentrieren. Die bekanntere Organisation, die Madres de Plaza de Mayo, hingegen kämpft für die Aufklärung des Schicksals der Verschwundenen, für die Bestrafung de...




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