15.01.2005 / Inland / Seite 1

Schröder geht wieder auf US-Kurs

Bundesregierung strebt »breiten strategischen Dialog« mit Washington an – trotz andauernden Krieges im Irak. Kanzler will im Februar mit Präsident Bush sogar Foltersoldaten besuchen

Peter Preiß

Das Anbiederungsbedürfnis der Bundesregierung an die kriegführenden USA scheint keine Grenzen zu kennen. Die weitere Verbesserung der deutsch-amerikanischen Beziehungen wurde mittlerweile zu einem außenpolitischen Schwerpunkt im Jahr 2005 erklärt. Es werde ein »sehr breiter strategischer Dialog zu allen wichtigen Fragen« angestrebt, verbreiteten am Freitag Berliner »Regierungskreise« über die Agenturen. Im Mittelpunkt würden die Themen Nahost, Irak, Iran, Balkan und die Balance zwischen NATO und EU stehen.

Großartig inszeniert werden dürfte die neue deutsch-amerikanische Freundschaft im kommenden Monat. US-Pr...

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