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14.01.2005 / Ansichten / Seite 8

Irrtümlicher Krieg

Bush hat Waffensuche aufgegeben

Werner Pirker

Hätte das Kriegsziel der USA im Irak darin bestanden, die irakischen Massenvernichtungswaffen zu zerstören, dann wäre es souverän verfehlt worden. Nicht eine einzige irakische Massenvernichtungswaffe konnte unschädlich gemacht werden. Weil es keine gab. Das ist nun vom Weißen Haus offiziell bestätigt worden. Die Bedrohung, die abzuwenden Washington vorgab, als es im März 2003 seine auf Massenvernichtung programmmierte Kriegsmaschinerie in Gang setzte, hat in keiner Weise existiert. Wäre dieser Krieg tatsächlich von einem in seinen Folgen katstrophalen Irrtum ausgelöst worden, hätte George W. Bush als der dämlichste Kriegsherr aller Zeiten längst die Konsequenzen ziehen müssen.

Doch dieser Krieg beruht auf keinem Irrtum, auch wenn die Bush-Administration seinen Ausbruch nun auf eine irrtümliche Annahme zurückzuführen sucht. Es müsse herausgefunden werden, s...

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