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28.12.2004 / Thema / Seite 10

Großunternehmen sollten staatlich bleiben

Neue Hoffnung für China. Auseinandersetzung mit dem ökonomischen Neoliberalismus (Teil II)

Helmut Peters

Am 9. August 2004 hält Professor Lang Xianping von der Chinesischen Universität in Hongkong an der Shanghaier Fudan-Universität einen Vortrag über ein privatisiertes chinesisches Großunternehmen. In seinen Untersuchungen war er zu der Erkenntnis gekommen, daß die seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre durchgeführte Reform der Staatsunternehmen ihrem Wesen nach eine Privatisierung sei und der Kauf dieser Unternehmen durch das Management (Management-buy-out) bereits zu großen Verlusten für den Staat geführt habe. Deshalb ist seine Meinung: »MBO darf man nicht ›Reform‹ nennen. Das ist die übelste Methode, staatliches Vermögen zu rauben.« (Interview, Nanfang Du Shibao, 1.9.2004)


Die wahre Sachlage


In der ostchinesischen Stadt Shaoxing wurde erst kürzlich ein staatliches Kraftwerk auf diese Art privatisiert. Mit einer jährlichen Kapazität von 150 Millionen Kilowatt Strom, einem Nettovermögen von 31426000 Yuan und einem Jahresgewinn von über 20 Mi...



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