03.11.2004 / Ansichten / Seite 8

Chaostage

USA und ukrainischer »Wahlbetrug«

Werner Pirker

Wie es nicht anders zu erwarten war, hat die OSZE den Präsidentenwahlen in der Ukraine das demokratische Reifezeugnis verweigert. Außer vagen Verdächtigungen über Verstöße gegen die europäischen Standards haben die Demokratie-Kommissare indes nichts vorzuweisen. Genügt es doch, im Besitz der Definitionsmacht über die »europäischen Standards« zu sein. Da in einem als »autoritär regiert« klassifiziertem Land nur die Opposition demokratisch sein kann, sind Wahlen nur dann als »demokratisch und fair« zu bewerten, wenn die »demokratische Opposition« die Oberhand gewinnt. Siegt deren Kandidat bei der Stichwahl, dann wäre alles mit rechten Dingen zugegangen. Im entgegengesetzten Fall müßte von einem Wahlbetrug ausgegangen werden. Bei einer Niederlage des prowestlichen Oppositionskandidaten Viktor Juschtschenko wäre das Szenario bereits vorgezeichnet: D...

Artikel-Länge: 2664 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe