29.10.2004 / Ausland / Seite 7

Gespannte Situation in der Ukraine

Am Sonntag wird vor allem über die künftige geopolitische Orientierung des Landes am Dnepr abgestimmt. Blick Richtung Moskau oder Westen?

Werner Pirker

Bei den am Sonntag in der Ukraine stattfindenden Präsidentenwahlen könnte eine wichtige Richtungsentscheidung fallen. Das betrifft vor allem die künftige geopolitische Orientierung des zweitgrößten Flächenstaates Europas. Wird die Ukraine ihre historischen Bande zu Rußland festigen, oder wird eine Absetzbewegung nach Westen stattfinden? Diese Fragestellung drängt andere Themen, etwa sozialpolitischer Natur, weitgehend in den Hintergrund. Entsprechend groß ist das Interesse der »Wahlbeobachter« in Ost und West.

Der stark emotionalisierte, ja hysterische Wahlkampf ist trotz einer Vielzahl von Kandidaten auf zwei Akteure fokussiert: Auf Viktor Janukowitsch, zur Zeit Premierminister, der als Favorit des scheidenden Präsidenten Leonid Kutschma das gegenwärtige Machtlager repräsentiert, und Viktor Juschtschenko, den Hoffnungsträger des »demokratischen Wandels«. Der eine gilt als »russophil«, der andere versteht sich als »Euroatlantiker«. Nach westlicher Le...

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