28.10.2004 / Inland / Seite 9

Tariffreie Zone Cinemaxx

Bei dem Kinobetreiber begann bereits die sechste Verhandlungsrunde um einen neuen Tarifvertrag, nachdem der alte zum Jahresende 2003 gekündigt wurde. Einschnitte beim Personal geplant

Ronald Weber

Seit einem Jahr verweigert die Cinemaxx AG ihren 2200 Beschäftigten einen angemessenen Tarifvertrag. Den zum 31. Dezember 2003 ausgelaufenen Vertrag hatte der Konzern bereits ein Jahr zuvor gekündigt, alle Verhandlungen über einen neuen Vertrag sind bislang gescheitert. Darüber hinaus fordert die Leitung des größten deutschen Kinounternehmens unter Vorsitz des Gründers Hans-Joachim Flebbe seit Oktober 2003 eine Senkung des Stundenlohns für Neueingestellte auf 6,50 Euro sowie kürzere Urlaubszeiten und die Streichung des Weihnachtsgeldes. Am gestrigen Mittwoch begann bereits die sechste Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft ver.di, Gesamtbetriebsrat und Unternehmensführung, von der sich ver.di endlich konkrete Informationen über die Pläne, insbesondere die Einschnitte beim Personal, erhofft.

Nachdem die 1989 gegründete Cinemaxx-Gesellschaft im Juli 1998 als erstes deutsches Kinounternehmen an die Börse ging, expandierte sie ins Ausland. Großkinos in de...

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