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23.10.2004 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Fluchten in Darfur

Vom Flüchtlingselend in Westsudan und Tschad und - eine offene Frage an Colin Powell zu den Hintergründen von Flucht und Vertreibung im »Schurkenstaat« (Bildreportage)

Gerd Schumann

Die gute Nachricht des Tages erreichte die Welt am Mittwoch dieser Woche, als US-Außenminister Colin Powell mit der ihm eigenen Logik verlautbarte, die USA hätten Irak von ihrer »Schwarzen Liste« der Staaten gestrichen, die den »internationalen Terrorismus« unterstützten. »Alle Sanktionen Washingtons gegen Irak« seien bereits aufgehoben worden. Nunmehr stünden nur noch Kuba, Libyen, der Iran, Nordkorea, Sudan und Syrien auf der Liste – als »Schurkenstaaten«.

Es bleibt viel zu tun für Kriegspräsident George W. Bush nach den US-Wahlen. Die Vorbereitungen für den nächsten Schlag im – frei nach Bob Dylan – »neverending war« laufen vor allem politisch auf Hochtouren, unterschiedlich intensiv, gewichtet nach Interesse und Möglichkeit. Der Kriegskandidat Sudan zum Beispiel mit seinen zukunftsträchtigen Ölreserven und seiner formidablen geostrategischen Rote-Meer-Lage macht seit Monaten Schlagzeilen. Diese handeln nicht von der Bin-Laden-Terror-Connection ode...

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