Gegründet 1947 Sa. / So., 6. / 7. März 2021, Nr. 55
Die junge Welt wird von 2466 GenossInnen herausgegeben
13.10.2004 / Inland / Seite 5

»Die Überflüssigen« besetzten die AWO

Kritik an der Einführung von Ein-Euro-Jobs bei Wohlfahrtsverbänden. Berliner AWO-Chef Hans Nisblé ließ linke Aktivisten polizeilich räumen

Ronald Weber

Rund 80 Aktivisten des linken Berliner Bündnisses ACT! besetzten am Montag nachmittag als »Die Überflüssigen« die Zentrale der Berliner Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Kreuzberg. Sie forderten eine klare Stellungnahme von seiten des Landesvorsitzenden Hans Nisblé (SPD) bezüglich der Einführung von Ein-Euro-Jobs ab 2005 bei der AWO. Diese hatte zwar zusammen mit anderen Wohlfahrtsverbänden Kritik an der Agenda 2010 der Bundesregierung geäußert, war aber Anfang September mit Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) über die Einrichtung von 10000 bis 15000 Ein-Euro-Jobs übereingekommen.

Die Besetzer bezeichneten die im Rahmen der Einführung des Arbeitslosengeldes II (ALG II) vorgesehenen Ein-Euro-Jobs als staatlich verordnete Zwangsarbeit und forderten den Berliner Landesvorsitzenden der AWO auf, sich davon zu distanzieren. »Noch ist es nicht zu spät! Noch seid Ihr nicht zu Hartzens billigen Vollstreckern verkommen«, hieß es in einem Flugblatt. Nisblé weiger...

Artikel-Länge: 3350 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €