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29.09.2004 / Ansichten / Seite 2

»KarstadtQuelle hat falsch gewirtschaftet«

Konzernspitze hat sich mit Zukäufen verzettelt, Investitionen in die Warenhäuser wurden versäumt. Ein Gespräch mit Rüdiger Wolff (ver.di)

Peter Schulz

* Rüdiger Wolff ist Gewerkschaftssekretär im ver.di-Bundesvorstand und für den Bereich Einzelhandel zuständig

F: Aufsichtsrat und Vorstand wollen den Essener Einzelhandelskonzern KarstadtQuelle einer Radikalkur unterziehen. 20000 Mitarbeiter sind von der Ausgliederung oder vom Verkauf der Warenhäuser betroffen, 4000 bis 6000 werden möglicherweise entlassen. Gibt es für diese Kolleginnen und Kollegen überhaupt eine Chance, im Einzelhandel neue Arbeitsplätze zu finden?

Wir reden noch nicht davon, daß die Menschen demnächst auf der Straße stehen, wir weisen lediglich darauf hin, daß die Gefahr besteht. Natürlich werden wir Auseinandersetzungen führen, um diesen Menschen den Arbeitsplatz bei KarstadtQuelle zu erhalten. Insofern stellt sich also im Moment nicht die Frage nach den Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz.

F: Die Konzernleitung scheint fest entschlossen, den Sanierungsplan durchzuziehen. Meinen Sie, daß Ihre Gewerkschaft das ohne Arbeit...





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