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29.09.2004 / Inland / Seite 1

KarstadtQuelle im Ausverkauf

Waren- und Versandhauskonzern will Filialen ausgliedern. 8500 Stellen gefährdet. Gewerkschaft wehrt sich

»Es ist uns gelungen, einen für unseren Konzern historischen Solidarpakt zwischen Management, Belegschaft, Anteilseignern und Banken zu schmieden«, behauptete KarstadtQuelle-Vorstandschef Christoph Achenbach am Dienstag in Essen. Angesichts einer für Kapitaleigner und Börsen unbefriedigenden Umsatz- und Profitentwicklung des größten deutschen Warenhauskonzerns will dessen Management das Unternehmen sanieren. Mit dem üblichen Szenario, versteht sich.

Praktizierte Solidarität sieht bei KarstadtQuelle so aus: 77 von 181 seiner Kaufhäuser will der Konzern abstoßen. Filialen mit einer Fläche von jeweils unter 8000 Quadratmetern sollen in eine neue Gesellschaft überführt werden, um sie dann möglichst bald zu verkaufen, so Achenbach. Zusätzlich sollen die Fachgeschäftsketten Sinn Leffers, We...

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