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29.09.2004 / Ausland / Seite 6

Schiffbauer geben nicht auf

Spaniens Werftarbeiter erneut im Streik. Neue Verhandlungsrunde zu staatlichem Teilungsplan

Ralf Streck

Bevor am heutigen Mittwoch die Verhandlungen in Madrid wiederaufgenommen werden, haben die Beschäftigten in den staatlichen spanischen Werften den Druck auf die Regierung erhöht. An allen elf Standorten der Izar-Werften wurde am Dienstag erneut gegen die Pläne der spanischen Regierung gestreikt, einen Teil der Werften zu privatisieren. Teilweise wurden Barrikaden errichtet. Streikende Arbeiter blockierten schon am Montag um die andalusische Hafenstadt Cadiz den Straßen- und Schienenverkehr und demontierten einen Teil der Schienen.

Am Wochenende kam es im galizischen Ferrol zur bisher größten Demonstration. In der Kleinstadt demonstrierten mehr als 30 000 Menschen für den Erhalt des staatlichen Werftenverbunds. Aufgerufen hatten alle Parteien, auch die Sozialisten (PSOE) in Galizien, obwohl deren Zentrale die Pläne vorantreibt. Die Ablehnung ist umso bemerkenswerter, weil nach dem Plan der »Staatlichen Gesellschaft zur Beteiligung an der Industrie« (SEP...

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