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29.09.2004 / Ausland / Seite 6

Die EU hat im Nahen Osten den Fuß in der Tür

Transport- und Energiekommissarin De Palacio in Ägypten. Eurasische Transportkorridore gesichert

Ralph T. Niemeyer, Brüssel

Endlich ist es soweit: Die EU hat sich, im Gegensatz zu den US-Amerikanern, unblutig einen Teil am »Energiekuchen« des Nahen Osten gesichert. Einer der Gründe, weshalb die BRD nicht am Irak-Krieg der USA teilnehmen wollte, ist bekanntlich, daß die deutschen Konzerne den Hauptteil ihres Ölgeschäfts Anfang der 90er Jahre an BP und Shell verkauft hatten. Forciert wurde seither das Geschäft mit dem Erdgas, insbesondere mit der Russischen Föderation.

Die bundesdeutschen Energiekonzerne, allen voran die Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke (RWE), halten mit 40 Prozent einen beträchtlichen Anteil an der russischen Gazprom. Obwohl dadurch der Zugang zu den immensen Reserven in der Region um das Kaspische Meer als gesich...

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