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04.09.2004 / Ausland / Seite 9

Das große Schweigen

Belgrad, Den Haag und der Geschichtsrevisionismus

Tanja Djurovic, Belgrad

Das UN-Tribunal zu Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien zwangsverordnete am Donnerstag die britischen Anwälte Steven Kay und Gillian Higgins an die Seite von Slobodan Milosevic. Diese sollen nunmehr Jugoslawiens Expräsidenten vor Gericht verteidigen. Milosevic legte zwar Berufung ein, doch erklärte das Gericht seine Entscheidung bereits als »endgültig«. Demnach würden Kay und seine Assistentin Higgins den Fall ab nächstem Dienstag übernehmen.

In Belgrader Medien wurden derweil am Donnerstag und Freitag die Ereignisse von Den Haag weitgehend ignoriert. Die Berichterstattung ist geprägt von Schweigen, also der Weigerung serbischer Politiker, die Vorgänge zu kommentieren. Auch fehlen Umfragen oder Interviews, aus denen etwa die Stimmung in der Bevölkerung ablesbar wäre. Scheinbar tut das offizielle Serbien alles, um die starke Wirkung von Milosevic’ Verteidungsrede herunterzuspielen. In ihren Kommentaren sin...

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