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10.08.2004 / Titel / Seite 1

Panik in der Chefetage

Politiker aus SPD und CDU biedern sich Montagsdemonstranten an

Jürgen Elsässer / Klaus Fischer

Zehntausende im Osten, zum ersten Mal auch einige hundert im Westen – mit über 30 Montagsdemonstrationen gingen die Proteste gegen die sozialfeindlichen Hartz-Gesetze gestern in die zweite Runde. Die größten Teilnehmerzahlen gab es in Magdeburg, Dresden, Leipzig, Halle und Rostock (ausführliche Berichte morgen). Der Protest wird auch auf die Parlamente durchschlagen: Die neue Linkspartei, die dissidente Sozialdemokraten und Gewerkschafter als »Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit« gebildet haben, könnte bundesweit 15 bis 20 Prozent der Stimmen bekommen, meinte Wahlforscher Franz Walter am Montag. Die SPD werde dagegen weiter abstürzen. Bei den Landtagswahlen im September in Sachsen muß sie laut Ifo-Prognose mit einem Ergebnis unter zehn Prozent rechnen. In den Potsdamer Landtag könnte dagegen die PDS sogar als stärkste Kraft mit einem Traumergebnis von um die 30 Prozent einziehen.

Wie ernst die Lage für das Kapital ist, beweist die Tatsache...

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