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04.08.2004 / Ausland / Seite 7

Sozialwohnungen gesucht

Rumänien: Notstand im Wohnungswesen. Immer mehr Familien werden obdachlos

Saugata Bagchi (IPS), Constanta

Immer mehr Familien in Rumänien werden obdachlos. Vor allem Angehörige der Roma und Sinti hausen in überfüllten Notunterkünften ohne Strom, Wasser und Heizung. Privatisierungen und eine verfehlte Wohnungsbaupolitik treiben Millionen Rumänen in die Armut.

Elena und Dumutru Janka zum Beispiel besaßen früher ein Appartement in einem der mehrgeschossigen Häuserblocks in der Stadt Constanta, 200 Kilometer südlich von Bukarest. Seit fünf Jahren leben sie mit ihren beiden Kindern, zehn und sechs Jahre alt, in einer Blechbaracke am Strand ohne Strom und Wasser. Doch selbst dort können sie nicht mehr bleiben. »Das Grundstück ist verkauft worden, und der neue Besitzer möchte so schnell wie möglich mit der Bebauung anfangen«, erklärt Elena. Deshalb muß sich die vierköpfige Familie eine neue Unterkunft suchen. Ein schier unmögliches Unterfangen, da die Eltern sich die üblichen Mieten nicht leisten können. Ihr Antrag auf eine Sozialwohnung wurde von der Stadt bere...

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