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30.07.2004 / Ausland / Seite 8

Campesinos klagen an

Kolumbien: Paramilitärs und Armee unterdrücken Landbevölkerung

Constanza Vieira, Murindó (IPS)

Es war eine ungewöhnliche Versammlung, die sich in der zweiten Julihälfte trotz brütender Dschungelhitze in der Schule von Murindó im Nordwesten Kolumbiens zum »Ersten Forum für Leben und Frieden in Murindó« eingefunden hatte. Unter dem Schutz von Vertretern des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) und der französischen Hilfsorganisation »Médecins du Monde« waren rund 100 Kleinbauern per Boot nach Murindó gekommen. Sie wollten, unterstützt von Vertretern verschiedener Organisationen, gegen die ständigen Übergriffe von Sicherheitskräften und rechten Paramilitärs protestieren, unter denen die Bevölkerung in der Bürgerkriegszone der Provinz Chocó seit vielen Jahren zu leiden hat.

Vor der versammelten Konferenz verlas einer der Campesinos eine Erklärung des »Vereinigten Bürgerkomitees von Murindó«, das auch die Zusammenkunft organisiert hatte. »Wir würden viel lieber persönlich vor euch erscheinen und mit unseren eigenen Worten schildern, was man uns ant...

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