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21.06.2004 / Inland / Seite 4

Hearing gegen den Irak-Krieg

Bundesweite Auftaktkonferenz in Berlin erhebt Anklagepunkte

Ulla Jelpke/Rainer Rupp

»Die Kriegsverbrechen müssen verfolgt werden« forderte am vergangenen Samstag die deutsche Auftaktkonferenz für ein internationales Tribunal über den Angriffskrieg gegen den Irak in Berlin. Denn, »wer einfach zur Tagesordnung übergeht, kapituliert vor den nächsten Kriegen«, heißt es im Abschlußkommuniqué der gut besuchten Veranstaltung im Audimax der Humboldt-Universität. Die Verantwortlichen für den Irak-Krieg müßten wegen ihrer schweren Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden.

Nachdem Prof. Wolfgang Richter von der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) die Tribunalidee vorgestellt hatte, wiesen im ersten Teil der Veranstaltung renommierte deutsche und internationale Völkerrechtler wie Prof. Norman Paech, Prof. Gregor Schirmer und Prof. Lennox Hinds die Verbrechen gegen den Frieden und auch die deutsche Mitschuld nach. Im zweiten Teil berichteten Prof. Bill Browning aus England, Prof. Osamu Niikura aus Japan, Prof. Micha...

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