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21.05.2004 / Inland / Seite 16

Polarisierung

isw-Konjunkturbericht: Kaum Wachstum, außer bei Gewinnen. Politik verschärft Krisensymptome

Klaus Fischer

Das Münchner Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung (isw) zieht in seinem aktuellen Konjunkturbericht (Redaktionsschluß 13. Mai) eine ernüchternde Bilanz der wirtschaftlichen Entwicklung in der BRD. Allen Prognosen der »führenden Wirtschaftsforschungsinstitute« zum Trotz sehen die Münchner Wissenschaftler kaum Ansätze für eine nennenswerte Konjunkturerholung.

So habe das erste Quartal zwar ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,4 Prozent gegenüber den Vorquartal gebracht und sogar 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt. Aber »unter Ausschluß des Kalendereffektes« (ein Arbeitstag mehr im ersten Quartal 2004), belaufe sich das Wachstum auf lediglich einen Prozentpunkt. Dies werde zudem allein von der Zunahme der Exporte getragen, die im Monat März um »gewaltige 16,6 Prozent« gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen seien.

Genau das zeige die Schwachstellen der deutschen Wirtschaftspolitik auf, so die isw-...



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