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11.05.2004 / Ausland / Seite 16

Größenwahn

Beispiel Sanofi-Aventis: Das Europa der Konzerne baut seine Macht mit aktiver »Industriepolitik« aus

Winfried Wolf

Die Fusion war breit gefeiert worden. Das »größte Pharmaunternehmen der Welt« und ein »multinationales Unternehmen mit gleichberechtigtem deutsch-französischen Management« sei entstanden. So lauteten im Dezember 1999 die Berichte über die Fusion zwischen dem deutschen Konzern Hoechst und dem französischen Unternehmen Rhone-Poulenc zu Aventis. Der Umsatz lag bei umgerechnet rund 21 Milliarden Euro, die Beschäftigtenzahl bei 95 000. Der neue Konzern wurde von dem Franzosen Jean-René Fourtou und dem Deutschen Jürgen Dormann geführt.

Nur vier Jahre später, Ende 2003, erfolgte die nächste Zäsur. Aventis lag inzwischen nur noch auf Platz sechs der weltgrößten Pharmaunternehmen. Die Beschäftigtenzahl war auf 75 000 gesunken, der Jahresumsatz auf 25 Milliarden Euro angestiegen. Das weniger als halb so große französische Unternehmen Sanofi-Synthélabo (7,4 Milliarden Euro Umsatz, 32 000 Beschäftigte) erklärte, Aventis per feindlicher Übernahme schlucken zu woll...

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