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15.04.2004 / Titel / Seite 1

Jobkiller Billigjob

Regierung und Opposition sind voll des Lobes über prekäre Beschäftigungsverhältnisse

Tilo Gräser

SPD und Union werten die vor einem Jahr eingeführten sogenannten Minijobs als Erfolg. Etwa 1,3 Millionen der mit maximal 400 Euro bezahlten Arbeitsverhältnisse sind seit dem 1. April 2003 entstanden. Die bayerische Arbeitsminsterin Christa Stewens (CSU) erklärte am Mittwoch in Berlin, daß es sich bei dem entsprechenden Hartz-Gesetz um das einzige handele, das Wirkung zeige. Nach ihren Angaben gibt es inzwischen etwa 7,5 Millionen dieser Billigjobs in der Bundesrepublik. 80 Prozent davon sind im Westteil des Landes registriert.

Für den CDU-Arbeitsmarktpolitiker Karl-Josef Laumann gilt damit der Grundsatz »Arbeit muß sich lohnen« wieder. Sein SPD-Kollege Klaus Brandner behauptete am gleichen Tag, diese Jobs seien ein »Musterbeispiel dafür, Flexibilität und soziale Sicherheit zu verbinden«. Doch die Fakten widersprechen den Erfolgsmeldungen von Regierung und Opposition. Die Billigjobs hätten bisher kaum dazu beigetragen, die Arbeitslosigkeit abzubauen, b...

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