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14.04.2004 / Ausland / Seite 9

»Iraker als Untermenschen«

Rassistische US-Sicht auf besetztes Land. Kritik von britischer Armeeführung und Konservativen

Rainer Rupp

Zwei langjährige britische Außenminister haben während der Osterfeiertage in den britischen Medien Washingtons Politik der verbrannten Erde im Irak scharf kritisiert. »Man gewinnt die Herzen und Köpfe der Menschen nicht, indem man Hospitäler und Leichenhäuser füllt«, sagte Douglas Hurd, der einst Premierministerin Maggie Thatcher und deren Nachfolger John Major unterstand. Es war die erste massive und offene Verurteilung des Irak-Krieges durch ein prominentes Mitglied der konservativen Partei, die bisher ebenso bedingungslos hinter der Irak-Politik Washingtons gestanden hatte wie Tony Blair. Derweil beschuldigte dessen ehemaliger Außenminister Robin Cook die Bush-Regierung des »overkills« in Falludscha, wo die US-Soldateska über 600 Menschen getötet und 1 200 teils schwer verletzt hat. Laut Aussagen der lokalen Krankenhausangestellten waren 85 Prozent ...

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