Luft im Zement
Marek LantzKurz vorm Jahreswechsel kürt die bundesdeutsche Sportjournaille traditionell die Sportler des Jahres. Mit Zehnkämpfer Niklas Kaul und Sprinterin Gina Lückenkemper hob man diesmal zwei Leichtathleten aufs Podest, als Mannschaft wurde mit Eintracht Frankfurt ein Fußballteam geehrt. Obgleich auf internationalem Parkett eher ein Underdog hatte die Eintracht 2022 die Europa League gewonnen. Sportlich nur bedingt konkurrenzfähig holte das Team den Titel auf Basis von Emotionen bzw. mit maximaler Intensität. Das äußerst begeisterungsfähige Fanumfeld, das beispielsweise die Auswärtspartie beim FC Barcelona in bester Frankfurter Spontitradition kaperte und zum Heimspiel für die Hessen machte, kam hinzu.
Nun ist ein Europa-League-Sieger eigentlich nichts für die Kolumne »Unterklassen«, doch steht Eintracht Frankfurt im Bundesligakontext der vergangenen halben Dekade mittlerweile dafür, dass es sehr wohl möglich ist, in der primär ökonomisch begründeten Pla...
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