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30.12.2022 / Titel / Seite 1

Team Kapital

DGB-Chefin Yasmin Fahimi singt das Lied der deutschen Industrie, empört sich über Begrenzungen bei Boni und Dividenden für Manager

Sebastian Edinger

Eine kapitalistische Krise jagt die nächste, die Konstante dabei: Der Abstand zwischen Oben und Unten wird immer größer. Denn während Beschäftigte und Bezieher staatlicher Leistungen die Zeche zahlen, wachsen die Vorstandsgehälter ungebremst weiter, werden immer üppigere Boni ausgeschüttet, sprudeln die Dividenden. So weit, so bekannt. Neu ist, dass sich nicht nur die Kapitalverbände gegen jegliche Begrenzungen der Reichtumsvermehrung am oberen Ende leidenschaftlich wehren, sondern dass dies nun auch die oberste Beschäftigtenvertreterin der Bundesrepublik tut.

Es könne zwar sein, dass die fetten Boni und Dividendenausschüttungen nicht jedem gefallen. »Aber jetzt ist nicht die Zeit für grundsätzliche kapitalismuskritische Debatten«, verlautbarte die Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, am Donnerstag in einem Interview mit dpa. Ihr Zorn gilt der rot-grün-gelben Ampelkoalition, die Boni und Dividenden bei Konzernen aussetzen will...

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