Bacalhau à Gomes de Sá
Maxi WunderSeit Tagen regnet es in Strippen. Wenn sich stundenweise ein paar Sonnenstrahlen bequemen, den Monte da Ribeira zu bescheinen, stürzen sich Armeen von wilden Bienen auf die violett blühenden Sträucher, die den Vorgarten »unseres« Ökoolivenhofs zieren. Hier, im Hinterland von Faro, sind wir »Agrotouristen«. Das heißt, wir bewohnen einen kleinen Bauernhof, der nicht allein von der Olivenwirtschaft leben kann, sondern auch anspruchsvolle, schlecht portugiesisch sprechende Bleichgesichter aus dem europäischen Norden beherbergen muss, die sich zu fein sind, in der Hauptsaison mit den Massen am Meer aufzuschlagen und statt dessen lieber im Dezember an der nicht perfekt funktionierenden Heizung rummäkeln.
Aber wir sind natürlich anders. Als »nette« Deutsche duschen wir lauwarm und bibbern ohne Protest. »Mach die Tür zu!« faucht Roswitha, die Udos Begeisterung über die »herrliche frische Luft nach dem Regen« nicht teilen kann und als erste im Anorak am Frühstücks...
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