Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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26.03.2004 / Feuilleton / Seite 13

Klampfen verboten

»KOMMUNIST!«, eine musikalisch-visuelle Arbeit zur Ästhetik der Utopie wurde am vergangenen Wochenende in Kassel aufgeführt

Irina Schmidt

Ein dunkler Theaterraum. Schwarze Seitenwände aus Stoff. Die hintere Wand weiß. Im Bühnenraum: eine Sängerin, ein Kontrabassist (beide mit computergestützter Elektronik), ein Klarinettist/Saxophonist, ein Perkussionist und ein Licht- und Projektionskünstler. Aus der Dunkelheit die erste Projektion:

11. Feuerbachthese in der Handschrift von Marx. ... interpretiert ... verändern.

Das Spiel beginnt.

Das Spiel heißt »KOMMUNIST! Gesänge gegen das vorläufige Ende der Geschichte«. Idee, Konzept und Textauswahl stammen vom Kasseler Musiker Martin Speicher. Seit Jahrzehnten arbeitet der in den verschiedensten Zusammenhängen Neuer Musik, meistenteils jedoch auf seinem Spezialgebiet: der kollektiven freien Improvisation.

»Zum Jugoslawien-Krieg hatte ich endgültig die Nase voll. Ich mußte herausfinden, wie unsere immer abstrakter gewordene Musik ein paar Schießscharten mehr bekommen konnte.«

Einige politische Arbeiten, etwa zum Jugoslawien-Krieg...









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