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16.09.2022 / Ausland / Seite 7

Zustände wie in Katar

Belgiens Behörden sprechen von Menschenhandel: Extreme Ausbeutung auf Baustelle in Antwerpen

Gerrit Hoekman

Sie stammen aus der Türkei, aus Bangladesch und von den Phi­lippinen. Sechs Tage die Woche schufteten sie auf einer Baustelle im Hafen von Antwerpen. Am Monatsende bekamen sie einen Hungerlohn von 650 Euro. Die belgischen Behörden sprechen von Menschenhandel. Angestellt waren die Arbeiter beim italienischen Bauunternehmen Irem, das für den österreichischen Chemiekonzern Borealis in Antwerpen ein neues Werk errichten sollte.

»Die unmenschlichen Zustände, unter denen ausländische Arbeitskräfte beschäftigt wurden, sind absolut untragbar«, schrieb der flämische Arbeitsminister Jo Brouns am Dienstag auf Twitter. Brouns zufolge legen die aktuellen Ereignisse auf der Borealis-Baustelle in Antwerpen ein strukturelles Problem offen: Wer einen Subunternehmer beauftragt, kann bis jetzt im Vertrag festlegen lassen, dass er nicht für Missstände beim Subunternehmen verantwortlich ist. Er kann also auch nicht strafrechtlich verfolgt werden, selbst wenn sich herausstellt...

Artikel-Länge: 3746 Zeichen

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