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05.04.2022 / Inland / Seite 5

Heiße Luft

Überhitzter Immobilienmarkt: Die Konzerne haben die Preisschraube überdreht. Krieg, Klimawandel und steigende Risiken drücken auf die Profite

Johannes Hub

Die Gefahr eines überhitzten Immobilienmarktes ist real. Die deutschen Wohnimmobilien erlebten im vergangenen Jahr den stärksten Preisanstieg seit 2001, meldete etwa das Statistische Bundesamt Ende März. Durchschnittlich 12,2 Prozent legten die Wohnimmobilien gegenüber dem Vorjahr zu.

Die Deutsche Bundesbank hat bereits in mehreren Berichten vor einer Preisblase am deutschen Immobilienmarkt gewarnt. Immobilien seien insbesondere in den Städten um bis zu 40 Prozent überbewertet, hieß es im Februar. Investoren könnten daher Risiken bei der Bewertung von Immobilien unterschätzen. Steigende Preise, zunehmende Leichtfertigkeit bei der Kreditvergabe und eine sinkende finanzielle Leistungsfähigkeit der Privathaushalte hätten das Potential, das deutsche Finanzsystem zu destabilisieren, so das Institut im vergangenen Jahr.

Im Moment ist noch reichlich billiges Geld vorhanden: 2021 zirkulierten knapp 8,6 Billionen Euro im Euro-Raum auf der Suche nach profitablen Anla...

Artikel-Länge: 3961 Zeichen

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