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15.01.2004 / Inland / Seite 6

DaimlerChrysler am Pranger

Anwälte fordern Schadenersatz für Angehörige verschwundener Betriebsräte bei Mercedes-Benz Argentina

Zwei US-amerikanische Anwälte haben am Mittwoch beim Bundesgericht in San Francisco, Kalifornien, eine Schadenersatzklage gegen die DaimlerChrysler AG eingereicht und dem Konzern dabei Mitverantwortung für Morde, Folterungen und weitere Menschenrechtsverletzungen in der Zeit der argentinischen Militärdiktatur vorgeworfen.

Daniel Kovalik, unabhängiger Menschenrechtsanwalt aus Pittsburgh, und sein Kollege Terry Collingsworth vom International Labor Rights Fund in Washington D.C. klagen im Auftrag der Hinterbliebenen von 15 Betriebsräten des argentinischen Mercedes-Werks Gonzales Catan, die in den Jahren 1976 und 1977 verschleppt, gefoltert und ermordet wurden. Weitere Kläger sind Betriebsräte d...

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