10.01.2004 / Ansichten / Seite 3

Kuba und Venezuela: Kein Thema für ATTAC?

jW sprach mit Kerstin Sack vom Koordinierungskreis von ATTAC Deutschland. Sie war jahrelang in der Lateinamerika-Solidarität aktiv

Harald Neuber

F: ATTAC gehört zu den stärksten Kritikern der neoliberalen Globalisierung und versucht, Alternativen aufzuzeigen. Nun gibt es in Kuba und Venezuela Regierungen, die dieses Ziel bereits in konkrete Politik umsetzen. Weshalb positioniert sich ATTAC nicht zu diesen Regierungen?

Die meisten Mitglieder von ATTAC Deutschland sind über die politischen Prozesse in diesen beiden Ländern überhaupt nicht informiert, setzen sich deswegen nicht mit den jeweiligen politischen Inhalten auseinander. Auf der letzten Sommerakademie von ATTAC habe ich persönlich zwei Seminare über Alternativen zur neoliberalen Globalisierung angeboten, um dabei auch die Politik von Kuba zu thematisieren. Beide Veranstaltungen sind sehr gut besucht worden und stießen auf ein wirklich großes Interesse bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Meiner Meinung nach sollte sich ATTAC also durchaus enger mit diesen fortschrittlichen Regierungen auseinandersetzen. In der Lokalgruppe Hagen etwa h...

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