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03.01.2004 / Ausland / Seite 7

Selbstbewußt von unten

Inside 2003: Lateinamerika. Widerstand gegen neoliberale Ausbeutung nimmt zu

Harald Neuber

n einer Ansprache anläßlich ihres 45. Jubiläums am Jahresende erklärte Fidel Castro, die kubanische Revolution genieße heute »mehr Unterstützung denn je«. Ein von Zweckoptimismus geleitetes Urteil? Vom lateinamerikanischen Standpunkt aus läßt sich Castros These durchaus bestätigen. Zwei Regionalmächte, Brasilien und Argentinien, forderten Ende 2003 immer nachdrücklicher die Aufnahme des Karibikstaates in das südamerikanische Freihandelsabkommen Mercosur. Politisch betrachtet beziehen die Regierungen damit offen Position gegen die völkerrechtswidrige Kuba-Blockade der USA. Die Positionen Brasiliens und Argentiniens aber zeigen vor allem eines: Bei allen Mängeln der neuen vermeintlich progressiven Staatsoberhäupter Lateinamerikas läßt sich im Rückblick auf das ausgelaufene Jahr sicher feststellen, daß die Differenzen der Mächtigen nördlich und südlich des Rio Grande gewachsen sind. Inácio Lula da Silva und Néstor Kirchner sind keine Linken. Aber sie wurden...

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