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03.01.2004 / Thema / Seite 10

Land und Autonomie

Wo stehen die Zapatisten? Bilanzversuch des Aufstandes

Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt

Warum gerade Chiapas? So lautete eine häufige Frage, als der Aufstand der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) am 1. Januar 1994 die nationale und internationale Öffentlichkeit überraschte. Eine Frage, gleichermaßen berechtigt wie unberechtigt. Berechtigt deshalb, weil in Mexiko nicht nur in dem südöstlichen Bundesstaat große Teile der Bevölkerung wirtschaftlich marginalisiert und politisch unterdrückt wurden. In Guerrero, Oaxaca, Hidalgo oder San Luis Potosí beispielsweise war und ist die Lage der bäuerlichen und indigenen Bevölkerung kaum weniger dramatisch. In allen diesen Bundesstaaten wird damals wie heute von der Existenz zumindest kleinerer Guerillagruppen ausgegangen. Bewaffnete Organisationen wie EPR, ERPI und FARP erlangten mit ihren Aktionen in den vergangenen Jahren zeitweise überregionale Bedeutung. In Guerrero ist die 1974 nach siebenjährigem Kampf aufgeriebene Guerillabewegung von Lucio Cabañas und Genaro Vázquez unvergessen...

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