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31.12.2003 / Ansichten / Seite 2

Radikale triumphieren bei Wahl in Serbien: »Reformer« für Westanbindung abgestraft?

jW sprach mit Vladimir Krsljanin. Er ist außenpolitischer Assistent des ehemaligen jugoslawischen St

Cathrin Schütz

F: Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Serbien hat die Radikale Partei Serbiens (SRS) von Vojislav Seselj knapp 28 Prozent der Stimmen erhalten, die Sozialistische Partei Serbiens (SPS) landete dagegen bei wenig mehr als sieben Prozent. Hat die SPS damit die Quittung für ihre schwache Oppositionsarbeit der vergangenen drei Jahre und dafür erhalten, daß sie vor der Wahl demonstrativ von Milosevic abgerückt ist?

Natürlich. Das Ergebnis ist allerdings auch eine Folge davon, daß die SPS als die Partei von Milosevic die ganze Zeit das Hauptziel der Repression war. Der Einfluß von Milosevic auf die Wahl war größer als das Ergebnis seiner Partei anzeigt. Die Sozialisten können aus dieser Wahl aber eine wichtige Lektion lernen. Lange waren wir die Partei, die die Massen führen konnte. Wir müssen wieder eine solche Partei werden, sonst gibt es keine guten Aussichten für das Volk.

F: Sie nenne...



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