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31.12.2003 / Ausland / Seite 8

Ultimatum für Gespräche

Somalia: Unterhändler sehen Friedensprozeß gefährdet. Weitere Verzögerungen

Joyce Mulama/IPS, Nairobi

Somalische Unterhändler bei den Friedensgesprächen für das nordostafrikanische Land haben die Aufnahme von Verhandlungen im eigenen Land angekündigt, sollten die laufenden Unterredungen in Kenia nicht bis zum 20. Januar kommenden Jahres zu einem positiven Ende gekommen sein. Anlaß für das von 20 Fraktionsführern gestellte Ultimatum ist die dreimalige Verschiebung einer Klausurtagung.

Ursprünglich sollte das hochrangige Treffen am 20. November in der kenianischen Hafenstadt Mombasa stattfinden, wurde dann aber auf den 9. Dezember, später auf den 18. Dezember und ein weiteres Mal auf den 9. Januar verlegt. Hintergrund waren Uneinigkeit unter Mitgliedern der im somalischen Friedensprozeß vermittelnden Zwischenstaatlichen Entwicklungsbehörde (IGAD) über die Teilnehmerliste.

»Die mehrfache Vertagung ist völlig unangemessen«, sagte Aswad Ashara, Leiter der Delegation für die somalische Puntland-Region und Sprecher der Kritikergruppe. »Während wir hier...



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