24.12.2003 / Thema / Seite 2

Gehirnwäsche für den Angriffskrieg

Nach einer Panorama-Sendung begann in der deutschen Friedensbewegung eine Debatte über die Haltung zum irakischen Widerstand

»Das letzte, was die Friedensbewegung heute braucht, ist eine ›Gewalt-Diskussion‹ – noch dazu an einem so ungeeigneten, weil undurchsichtigen Objekt wie dem irakischen ›Widerstand/ Terror‹«, erklärte Peter Strutynski vom Bundesausschuß Friedensratschlag nach der Panorama-Sendung »Spenden für den Terror – Deutsche unterstützen Attentäter im Irak« vom 11.12.2003.

Die Diskussion hat begonnen. junge Welt dokumentiert einige Erklärungen aus der Debatte.

* Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes e.V.


In der Sendung vom 11.12.2003 unternimmt die »Panorama«-Redaktion den Versuch, die Solidarität mit dem Widerstand des irakischen Volkes gegen die Besatzer zu diffamieren und zu kriminalisieren. Insbesondere die Spendenaktion »Zehn Euro für den irakischen Widerstand« nimmt sie zum Anlaß, über »Spenden für den Terror« und die »Unterstützung von Attentätern« zu klagen. Damit stellt sich die Panorama-Redaktion außerhalb des gelten...




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