23.12.2003 / Ausland / Seite 7

Anderthalb Millionen Illegale

Bis März 2005 begrenztes Migrationsprogramm der USA sorgt unter Salvadorianern für Unruhe

Edgardo Ayala/ Roberto Roa (npl)

n den vergangenen zweieinhalb Jahren haben 170 000 Salvadorianer an einem zeitlich begrenzten Migrationsprogramm teilgenommen, das ihnen erlaubt, in den USA zu leben und zu arbeiten. Doch täuscht diese Zahl darüber hinweg, daß das mittelamerikanische El Salvador kaum Aussicht auf eine langfristige Einwanderungsvereinbarung mit den Vereinigten Staaten hat. Im Gegenteil bleibt die Lage der – zumeist illegalisierten – Auswanderer in Richtung Norden nach wie vor prekär.

Zu dem zeitlich begrenzten Migrationsprogramm hatte sich die US-Regierung durchgerungen, um die Folgen von zwei verheerenden Erdbeben Anfang 2001 zu lindern. Es richtete sich an die Salvadorianer, die bereits in die USA ausgewandert waren. Ihnen garantiert es einen legalen Status bis März 2005. Was danach geschehen wird, weiß niemand, und viele befürchten, daß ihnen dann die sofortige Abschiebung droht. »D...

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