22.12.2003 / Inland / Seite 6

Behörden leugnen rechten Hintergrund

Baden-Württemberg: Mahnwache und Trauermarsch nach Mord an drei Spätaussiedlern in Heidenheim

Tanja Bauder-Wöhr

In einem waren sich lokale Behörden und Medien sofort einig: Der Mord an drei jugendlichen Spätaussiedlern vor einer Diskothek im baden-württembergischen Heidenheim in der Nacht zum Sonnabend habe keinerlei rechtsradikalen Hintergrund gehabt, wurde unisono vermeldet.

Der 17jährige Gymnasiast Leonard S., der die drei Jugendlichen mit mehreren Messerstichen niedergestreckt hatte, ist in der Stadt jedoch keineswegs unbekannt. In der Diskothek »K2«, die sich als unkommerzielles Freizeitangebot versteht, hatte S. seit einiger Zeit Hausverbot, da er ein »stadtbekannter Neonazi« sei, so Volker Spellenberg, de...

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