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19.01.2022 / Antifa / Seite 15

Die Perfidie der Devisenstelle

Vernichtung ging Ausplünderung voraus: Wanderausstellung zum Raubzug an Juden im Südwesten

Tilman Baur, Stuttgart

Im Volksstaat Württemberg und im zu Preußen gehörenden Hohenzollern lebten 1925 knapp 11.000 Jüdinnen und Juden, annähernd die Hälfte von ihnen in Württembergs Hauptstadt Stuttgart. Sie arbeiteten unter anderem als Ärzte, als Bankiers, als Tabak-, Textil- und Viehhändler, als Fabrikanten und als Rechtsanwälte. 1933, im Jahr der Machtübertragung an die Nazis, gab es rund 1.500 Geschäfte und Fabriken in jüdischem Besitz sowie 35 Privatbanken. 120 Rechtsanwälte und Juristen waren gemeldet, 150 Ärzte praktizierten, und es gab mehrere hundert Freiberufler und Angestellte.

In den folgenden Jahren sollten sie alle schrittweise aus ihren Berufen gedrängt und ihrer wirtschaftlichen Grundlage beraubt werden. Mit der beruflichen Ausgrenzung, wirtschaftlicher Existenzvernichtung und fiskalischer Ausplünderung beschäftigt sich die Wanderausstellung »Ausgrenzung, Ra...

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