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12.01.2022 / Antifa / Seite 15

Förderung für Faschisten

Ukrainischer Spielfilm »Nashorn« mit Neonazi und »Asow«-Kämpfer in der Hauptrolle erhält Finanzierung von Filmfonds des Europarates und aus der BRD

Franziska Lindner

Auf den 78. Internationalen Filmfestspielen von Venedig fand am 9. September 2021 die Weltpremiere des Films »Nashorn« (im Original »Носоріг«, also Nosorig, international »Rhino«) des ukrainischen Regisseurs Oleg Senzow statt. In dem Drama, für das Senzow auch das Drehbuch schrieb, geht es um einen jungen Mann mit dem titelgebenden Spitznamen Nashorn, der sich vom kleinen Dieb schnell in der kriminellen Hierarchie der Ukraine in den Wirren der 1990er Jahre nach oben arbeitet. Bei dem Film handelt es sich um eine Koproduktion zwischen der Ukraine, Polen und Deutschland. Neben ukrainischen und polnischen Filminstituten finanzierten die Produktion auch der Filmförderungsfonds des Europarates (Eurimages) zu 17 Prozent mit 270.000 Euro und der deutsche Filmfonds Medienboard Berlin-Brandenburg zu zehn Prozent mit 150.000 Euro.

Oleg Senzow selbst war »Aktivist« bei den vom Westen wesentlich angeheizten Protesten des Kiewer »Euromaidan« ab November 2013, die zum ...

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