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05.01.2022 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Kanonenbootpolitik

Jörg Kronauer

Ein Aufgebot von vier Kriegsschiffen genügte, um die Ziele der US-Administration zu erreichen. Washington hatte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begonnen, seinen Einfluss über den Pazifik auszudehnen, hatte erste Kontakte nach China geknüpft und nahm jetzt den Aufbau profitabler Handelsbeziehungen zu Japan ins Visier. Nur: Das Land befand sich damals seit zwei Jahrhunderten in selbstgewählter Isolation. Was tun? Die Vereinigten Staaten setzten auf die simple Drohung mit Gewalt. Commodore Matthew Perry tauchte am 8. Juli 1853 mit den erwähnten vier Kriegsschiffen am Eingang zur Bucht von Tokio auf, ging am 14. Juli an Land und überbrachte ein Ultimatum: Öffne sich Japan nicht für die USA, dann gebe es Krieg. Die Drohung, der die Präsenz der US-Schiffe den nötigen Nachdruck verlieh – Japan hatte dem militärisch nichts entgegenzusetzen –, wirkte; als Perry am 13. Februar 1854 zurückkehrte, jetzt sogar mit acht Kriegsschiffen, gab Japan nach und will...

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