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27.12.2021 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Nach dem geplatzten Deal

Französischer Kapitalist Vincent Bolloré trennt sich vor Korruptionsurteil von Afrika-Geschäft

Hansgeorg Hermann, Paris

Zum Schluss der Ausbeutungsorgie noch einmal richtig absahnen, das war schon immer die Devise des französischen Kapitalisten Vincent Bolloré. Der steinreiche Bretone – geschätztes Vermögen: mehr als acht Milliarden Euro – will sein Firmenkonglomerat Africa Logistics für rund 5,7 Milliarden Euro an den schweizerisch-italienischen Schiffahrtskonzern MSC verkaufen. Es gibt mehrere Gründe für die Entscheidung Bollorés, der die Großbank Morgan Stanley bereits 2018 mit der Suche nach einem zahlungskräftigen Käufer beauftragt hatte. Einer ist der in Paris seit Februar laufende Gerichtsprozess, in dem Bolloré wegen schwerer Korruption angeklagt ist: Er hat, wie er in der Verhandlung bestätigte, die Präsidenten zweier Staaten, Faure Gnassingbé in Togo sowie Alpha Condé in Guinea, bestochen.

In den ehemaligen europäischen Kolonien Côte d’Ivoire, Ghana, Nigeria, Kamerun, Gabun, Republik Kongo und Guinea hält der 69jährige Konzernherr in 42 Häfen ...

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