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11.12.2003 / Ausland / Seite 9

Wen auf Entspannungsreise

Chinas Premierminister sprach in den USA über Taiwan und Handelsfragen

Wolfgang Pomrehn

Chinas Premierminister Wen Jiabao beendet am heutigen Donnerstag seinen ersten Besuch in den USA, seitdem er im Frühjahr das Amt übernommen hatte. Auf der Tagesordnung seiner Gespräche mit Vertretern der US-Regierung standen vor allem die zahlreichen strittigen Handelsfragen sowie die jüngsten Spannungen zwischen China und Taiwan.

Am Dienstag traf Wen mit Präsident George W. Bush und Außenminister Colin Powell zusammen. Bei der Gelegenheit bekräftigte Bush die sogenannte Ein-China-Politik, die davon ausgeht, daß China durch die Regierung in Peking vertreten wird und Taiwan nicht als unabhängiger Staat anzusehen ist. Gleichzeitig sprach er sich gegen jede Veränderung des Status quo aus. Auch UN-Generalsekretär Kofi Annan hatte sich am Montag bei einem Treffen mit Wen entsprechend geäußert und zur friedlichen Beilegung von Meinungsverschiedenheiten aufgerufen. Wen hatte ihm, wie auch später Bush, erwi...

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