Gegründet 1947 Dienstag, 19. März 2019, Nr. 66
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10.12.2003 / Ansichten / Seite 2

Der Arbeiterbewegung auf die Sprünge helfen?

Marlene Hentschel ist Mitglied des Berliner Medienkollektivs LaborB*

Hannes Heine

F: LaborB* will Schnittstellen zwischen Medienaktivismus und aktiver Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit herstellen und dabei für Austausch bei weltweiten Arbeitskämpfen sorgen. Ein hoher Anspruch auf unbearbeitetem Boden. Werden Sie dem gerecht?

Nein, dem können wir noch gar nicht gerecht werden. Es geht erst einmal um die Markierung einer Aufgabe. Wir glauben, daß sich im Rahmen der Reorganisierung des Kapitalismus im 21. Jahrhundert etwas qualitativ Neues entwickelt, das wir »global labor« nennen – eine international neu verortete Arbeiterbewegung. Sie ist Teil der »Globalisierungskritiker«, aber eben auch eigenständiger Akteur. Hier sehen wir ein Defizit, was eigene Kommunikationsformen und selbstbestimmte Medien angeht.

Wir wollen vorhandene Ansätze bündeln und neue Impulse eben. Deswegen arbeiten wir auch sehr eng mit Strukturen wie LabourNet oder Berlin von Unten zusammen. Unsere Ziele stellen wir in einen fruchtbaren Zusammenhan...



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