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10.12.2003 / Ansichten / Seite 2

Teurer Zahnersatz zu Jahresbeginn: Gebiß als soziales Herkunftssiegel?

jW sprach mit Karl-Georg Pochhammer, Zahnarzt und Vizevorsitzender der Berliner Kassenärztlichen Vereinigung (KZV)

Ralf Wurzbacher

F: Bisher glaubte man, daß die dicken Brocken der sogenannten Gesundheitsreform erst ab 2005 in Form privater Zusatzversicherungen für Zahnersatz und Krankengeld auf die Patienten zukommen. Jetzt entnimmt man der Presse, daß schon ab kommendem Jahr neben Praxisgebühren noch weitere Belastungen für Zahnpatienten anstehen. Hat Ulla Schmidt etwas verschwiegen?

Nein. Zum Jahresanfang treten Neuregelungen in Kraft, die mit der Gesundheitsreform nichts zu tun haben, sondern mit veränderten Behandlungsrichtlinien und einer Neubemessung von Zahnarzthonoraren. Die Sache ist nicht neu, darüber wurde bereits zwei Jahre lang verhandelt. Letzte Vorbehalte des Gesundheitsministeriums wurden bis Ende November ausgeräumt. Wir haben es mit einer ganzen Fülle von Regelungen zu tun. Ob die anstehenden Veränderungen für den Patienten teurer oder billiger werden, hängt vom jeweiligen Einzelfall ab.

F: Wofür müssen die Patienten künftig tiefer in die Tasche greifen?

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